Kooperation der offenen Jugendarbeit mit Schulen in Freising
Durch die Ausweitung der Schulzeiten bis weit in den Nachmittag hinein werden die außerschulischen Erfahrungsmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen stark eingeschränkt.
Die Stadtjugendpflege möchte deshalb dorthin gehen, wo sich Kinder und Jugendliche die längste Zeit des Tages aufhalten und in Kooperation mit der Schule ihren Beitrag zur positiven Entwicklung des Lernortes leisten.



Ganztagsschule
Die Stadtjugendpflege Freising ist Kooperationspartner der
Mittelschule Neustift (offenen Ganztagsschule ) und der Grundschule St. Lantbert (Gebundene Ganztagsschule und offene Ganztagsschule).


Kooperationsprojekte
Neben der Ganztagsschule gibt es Projekte der Stadtjugendpflege für Freisinger Schulen wie den Girlsday, Skaterworkshop, oder Klassentage - mit Discoparty, Spiel- und Tanzwettbewerben, unterschiedliche Themen Rallys oder kreativ Angeboten.



Grundprinzipien unserer Arbeit für die Kooperation mit Schulen
In der Zusammenarbeit mit Schule sind für uns folgende Grundprinzipien von großer Bedeutung. Sie ermöglichen es den Schülern und Schülerinnen von Formen des informellen Lernens verstärkt zu profitieren.


Bedürfnisorientierung: Unsere Angebote und deren Gestaltung orientieren sich bei der Planung und Durchführung an den Interessen und Vorstellungen der Schüler und Schülerinnen: außerhalb der Lernzeiten sind Leistungserwartungen Dritter nicht maßgeblich.

Mitbestimmung und Selbstorganisation: Die Schüler und Schülerinnen werden bei Entscheidungen beteiligt und gestalten somit Abläufe mit – soweit sie dazu in der Lage sind und grundlegende Notwendigkeiten (z.B. Aufsichtspflicht) berücksichtigt bleiben.

Freiwilligkeit: Die Schüler und Schülerinnen sollen sich aus eigenem Antrieb für ein Angebot entscheiden. Das beinhaltet im schulischen Kontext die Herausforderung, für Schüler und Schülerinnen, die sich am Angebot der Jugendarbeit nur unter Zwang, mit Desinteresse und Sanktionen beteiligen, in Rücksprache mit Schule und Eltern alternative Beschäftigungen zu finden.

Parteilichkeit, Beziehungsarbeit: Die Anliegen von Schülern und Schülerinnen werden ernst genommen und ihre Perspektiven nachvollzogen. Es besteht eine Atmosphäre der Akzeptanz und Unterstützung.


Chancengleichheit: Die Angebote sind so strukturiert, dass kein Teilnehmer und keine Teilnehmerin auf Grund von Alter, ethnischer Herkunft, Religion,  Geschlecht und sonderpädagogischem Förderbedarf, u. a. benachteiligt wird.


Ziele der Stadtjugendpflege in der Kooperation mit Schulen

Unterstützung und Förderung bei der Entwicklung kognitiver Kompetenz. Lernen findet über das direkte Erlebnis statt, die Schüler und Schülerinnen werden zur aktiven Nutzung Ihrer Freizeit angeregt

Förderung der Selbstkompetenz  (Selbstverantwortung und Selbstbestimmung, Persönlichkeitsentwicklung).

Förderung von eigenen Interessen und Fähigkeiten, Hinführen zur sinnvollen Freizeitgestaltung.

Förderung von sozialer und emotionaler Kompetenz (Verantwortung, Achtung gegenüber anderen).

Partizipation d. h. Rahmen und Möglichkeiten schaffen bei denen sich die Schülerinnen und Schüler beteiligen bzw. einbringen können.

Stärkung des Gemeinschaftsgefühls.

Förderung von Medienkompetenz (Selbstbestimmter und sozial verantwortlichen Umgang mit Medien.